Manuel Fröhlich Equipment

Klimawandel hat Auswirkungen auf Ernte und Kaffeepreis

Das Handelsblatt zeigt im Artikel Weniger Kaffee aus Brasilien auf, wie verheerend die Folgen des Klimawandels für die brasilianischen Kaffeefarmer sind:

Die Farmer im traditionellen Kaffeeanbaugebiet der Zona da Mata, nördlich von São Paulo, registrieren bereits steigende Temperaturen. Der Anbau des qualitativ hochwertigen Arabica-Kaffees ist dort nur noch in Höhen von über 500 Metern sicher. In tieferen Lagen stellen die Kaffeefarmer wegen zu hoher Temperaturen auf Eukalyptus oder Viehzucht um. Das Agro-Forschungsinstitut Embrapa konzentriert sich jetzt darauf, hitzeresistente Arabica-Sorten zu entwickeln. Das staatliche Institut schätzt, dass beim Ansteigen der Durchschnittstemperatur um nur ein Grad ein Viertel der Kaffeeplantagen eingehen würden. Eine Alternative wäre der Anbau der resistenteren Robusta-Sorten. Derzeit produziert Brasilien rund 30 Prozent Robusta- und 70 Prozent Arabica-Kaffee.

Kommentare

keine Kommentare vorhanden

Kommentar verfassen