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Deutsche Kaffeehersteller unter Kartellverdacht

Das deutsche Kartellamt hat bei führenden Kaffeeherstellern Durchsuchungen durchgeführt. Der Verdacht: Seit 2004 soll es zu illegalen Preisabsprachen gekommen sein. Die Ermittlungen richten sich unter anderem gegen Tchibo und Dallmayr. Die Hamburger Morgenpost schreibt:

„Ja, wir wurden befragt“, bestätigt Tchibo-Sprecher Klaus-Peter Nebel die unangekündigten Gäste. Einer der deutschen Mitbewerber sei wegen Preisabsprachen angezeigt worden. „Da man Absprachen nicht mit sich selbst trifft, werden nun die Konkurrenten befragt“, so Nebel.

Und die Financial Times Deutschland ergänzt:

Nach FTD-Informationen hat ein betroffener Kaffeehersteller die Kronzeugenregelung genutzt und sich selbst beim Kartellamt bezichtigt – in der Hoffnung auf eine geringere oder gar keine Strafe.

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