Manuel Fröhlich Equipment

Bialetti verlässt Italien

Bialetti, der Hersteller der legendären Mocca-Kaffeemaschinen zum Auseinanderschrauben und auf den Herd stellen, verlagert seine Produktion nach Osteuropa, wie Radio DRS gestern meldete:

Italienischer Kaffee ist untrennbar verbunden mit den legendären, einfachen Kaffeemaschinen aus Aluminium zum Zusammenschrauben. Besonders typisch: jene mit dem schwarzen Männchen mit seinem grossen Schnurrbart drauf, jene von Bialetti, die auch uns im Norden einen Espresso wie aus Bella Italia beschert. Doch dieses Symbol für «Made in Italy» geht an Osteuropa verloren. Italien ist schockiert.

Der vollständige Echo der Zeit-Beitrag kann hier nachgehört werden

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Kaffee-Bohne macht Karriere

Rotwein beugt gegen Herzkrankheiten vor. Schokolade macht glücklich. Die NZZ am Sonntag suchte am Wochenende nach neuen, wissenschaftlich fundierten Ernährungstipps, die wir mit Genuss befolgen können. Die erstaunlichste Gesundheits-Karriere bescheinigt der Autor dem Kaffee. Der Artikel «Gesunde Bohne» zeigt, wie sich das Gesundheits-Image des Kaffees wandelte und welche positiven Wirkungen die Wissenschaft dem Kaffee heute zuschreibt.

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«Qualitativ grenzwertig»

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung hat unter «Magenschonend veredelt?» Minderwertig! einen ausgezeichneten Hintergrundartikel über das Kaffeegeschäft und über Unterschiede zwischen Industrie- und Spezialitätenkaffees veröffentlicht. Ein Auszug:

Dank tatkräftiger Unterstützung der Weltbank, dank der Mechanisierung und dank des anspruchslosen Massenträgers Robusta haben die Vietnamesen ihr traditionelles Teeland zum zweitgrößten Kaffeeproduzenten der Welt gemacht – und den Kaffeemarkt mit unschlagbar niedrigen Preisen aufgemischt. Ihr qualitativ grenzwertiger Rohkaffee enthält auch unreife Bohnen, weil eine Selektion viel zu teuer wäre. Mit der Ware aus Asien füllen die großen Röster ihre Markenkaffees auf, um den Preis zu halten. Doch vietnamesischer Robusta ist reich an aggressiven Chlorogensäuren und wenig attraktiven Aromen. Um ihn trotzdem verwenden zu können, werden vor dem Rösten Säure und Aromen entzogen und den Blends bis zu 25 Prozent dieser weitgehend geschmacksneutralisierten Bohnen als Füllkaffee untergemischt. „Magenschonend veredelt“ heißt das in der Werbesprache. Solch minderwertigen Kaffee erkennt man an einem Test: Den Kaffee aufbrühen und erkalten lassen. Er verliert seine Farbe, wird grau und riecht nach nasser Pappe.

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Tuesday Night Throwdown

TNT

Tuesday Night Throwdown oder kurz TNT nennen die Initianten eines besonderen Kaffee-Ereignisses ihren Event, der morgen zum zweiten Mal in der Schweiz stattfindet. Kurz gesagt geht es dabei um einen zwang- und formlosen Latte Art-Wettbewerb, bei dem jedermann mitmachen darf. Die Baristas treten in öffentlichen Cafés in Head to Head-Duellen gegeneinander an, eine unbestechliche Jury entscheidet unmittelbar über Sieg und Niederlage, und dann geht es in die nächste Runde, bis der Gesamtgewinner feststeht.

Alle Infos zum TNT von morgen Abend im Café Henrici im Niederdörfli kann man im offiziellen TNT-Blog nachlesen. Für viel Publikum dürfte ein prominenter Hinweis in der Gratiszeitung 20 Minuten sorgen.

Den ersten Sieg teilten sich übrigens der amtierende Latte Art-Schweizer-Meister Martin Egger und unserer Anna Käppeli – weil sich die Jury am Schluss doch nicht mehr einig wurde. Auch der Blick am Abend berichtete damals. Wir haben uns zwar eine ausgedehnte Blogpause geleistet; den Artikel «Die besten Schaumschläger» haben wir aber aufbewahrt und reichen ihn hiermit gerne nach.

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Schweizer Barista Meisterschaften 2010

Die Swiss SCAE (Speciality Coffee Association of Europe) lädt am 28. bis 30. Januar zur Schweizer Barista Meisterschaft 2010. Im Berner Westside-Shopping-Center werden die besten Schweizer Baristi in vier Kategorien gegeneinander antreten. Die Details zu Terminen und Austragungsort sind unter www.swissscae.ch aufgeschaltet.

Nach einer einjährigen Pause tritt unsere Kaffee-Expertin Anna Käppeli dieses Jahr wieder in der Königsdisziplin der Meisterschaft mit einem Barista-Programm an.

Das anspruchsvolle Programm umfasst die perfekte Zubereitung von vier identischen Espressis, vier identischen Cappuccinis und vier Signature Drinks – Eigenkreationen auf Espressobasis – innerhalb von 15 Minuten. Bewertungskriterien sind Geschmack, Aussehen und optische Präsentation der Getränke, technische Handhabung der Maschinen sowie die Präsentation und das Auftreten des Baristas.

Wir freuen uns auf die Meisterschaft und wünschen natürlich Anna Käppeli, die bereits fleissig trainiert, viel Erfolg!

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Online-Kaffeeberater Mortimer

Online Kaffeeberater

In unserem Kaffee Shop unterstützt Kaffeeberater Mortimer Hilfesuchende neu bei der Auswahl einer passenden Kaffeesorte. Zu den Kriterien, welche die Kaffeeempfehlung beieinflussen, gehören die Zubereitungsart, das technische Equipment, das zum Einsatz kommt, geschmackliche Präferenzen und der Koffeingehalt. Fortgeschrittene Kaffee-Liebhaber haben zudem die Möglichkeit, Kaffeesorten anhand der Herkunft der Kaffeebohnen auszuwählen.

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Illy Collection 2008

Seit 1992 pflegt Illy Caffè (in der Schweiz: Amici Caffè) die Tradition, Serien mit limitierten Künstlertassen aufzulegen. Geschaffen werden die Tassenmotive von international renommierten Künstlerinnen und Künstlern. In der Liste der Künstler mit eigener Illy Collection finden sich bekannte Namen wie Jan Fabre, Francis Ford Coppola oder Michel Comte. Alle bisherigen Tassenserien präsentiert Illy auf einer speziellen Website.

Die aktuelle Illy Collection wurde vom südafrikanischen Künstler William Kentridge geschaffen. Sie spielt mit der Sinneswahrnehmung von verzerrten Bildern, Spiegeleffekten und optischer Täuschung.

Amici Collection 2008

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«Der Preis der Bohne»

Das weltweite Handelsvolumen für Kaffee beträgt pro Jahr rund 60 Milliarden Dollar. Von den gewaltigen Umsätzen des Kaffeehandels profitierten die Kaffeepflanzer in der Vergangenheit aber nur bedingt. Über die Mechanismen der Kaffeemärkte haben wir in einem früheren Beitrag geschrieben. Eine interessante Episode in der Geschichte der Kaffeehandels ist das internationale Kaffeeabkommen, das zwischen 1963 bis in die achziger Jahre Kaffeepreise und Exportquoten regulierte. Die Seite wdr.de schreibt im Artikel «Der Preis der Bohne» darüber:

Aufgeschreckt durch die Machtübernahme Fidel Castros auf Kuba fürchten vor allem die USA, dass der schwankende Kaffeepreis und die damit verbundene Verarmung der Kaffeebauern immer mehr Menschen in die Arme des Kommunismus treibt. Sie drängen auf ein internationales Kaffeeabkommen, das ein Überangebot und drohende Kaffeekrisen auf dem Weltmarkt endgültig verhindern soll. Am 27. Dezember 1963 tritt es in Kraft. Unterzeichnet wird es von 44 Export- und 18 Importländern, die sich auf Mindestpreise und Exportquoten einigen.

Bis in die achtziger Jahre hinein funktioniert die Regulierung durch das Abkommen. Dann aber drängen neue Exportländer wie Vietnam auf den Markt, die ihre Preise am Abkommen vorbei festlegen können.