Manuel Fröhlich Equipment

Bezzera Unica zu gewinnen

bezzera-unica

Unser Sommerwettbewerb steht diese Woche ganz im Zeichen des Kaffeegenusses. Ende Woche verlosen wir eine Bezzera Unica PID im Wert von CHF 1198.00. Dieses edle Maschinchen bietet einen idealen Einsieg in die Welt der semi-professionellen Espressomaschinen für Heimanwender. Die Bezzera Unica PID verfügt unter anderem über eine Original E61 Faema-Brühgruppe und über eine PID-Steuerung zur Regulierung der Brühtemperatur.

Bezzera ist eine Institution in der Welt des italienischen Espressos. 1901 liess Luigi Bezzera die erste industriell hergestellte Espressomaschine der Welt patentieren. Heute zeichnen sich Bezzera Kaffeemaschinen durch eine hohe Qualität, technische Innovationen und ein ausgezeichnetes Preis-Leistungsverhältnis aus. In unserem Shop erfahren Sie mehr über die Geschichte von Bezzera und die Highlights der heutigen Bezzera-Produkton.

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Mokka-Kaffee mit E.S.E.-Pads

Es ist die Evelution des Mokka Kaffees: Die Miss Moka Evolution kombiniert die Vorzüge des klassischen Moka-Espressokochers mit den praktischen E.S.E.-Pads, welche bis heute nur in elektrischen Kaffeemaschinen zum Einsatz kamen. Dank zwei Filtern kann die Miss Moka Evolution mit Pads, aber auch als normale Mokka-Kanne mt Kaffeepulver verwendet werden. Eine geniale Idee, die perfekt funktioniert und einen wunderbaren Mokka-Kaffee ergibt.

Miss Moka Evolution

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Beste Preise für die besten Bohnen: Die Einkaufspolitik der Kafischmitte

Kafischmitte

Im aktuellen Newsletter kündigt die Kafischmitte eine Preiserhöhung an. Verantwortlich für den Preisanstieg sind die wachsende weltweite Nachfrage, Naturkatastrophen und Spekulationen. Der folgende Ausschnitt aus dem Newsletter zeigt, wie sich die Kafischmitte in diesem Umfeld um einen nachhaltigen Einkauf bemüht:

Höhere Preise = mehr Einnahmen für die Bauern?
Ja, ich lebe auch in dieser Traumwelt… Theoretisch können die Kaffeebauern und ihre Familien durch den besseren Marktpreis einen wesentlichen höheren Preis verlangen. Leider ist das mehr Wunschdenken als Realität. Zuviele Leute und Firmen wollen sich ein Stück des Kuchens abschneiden. Die Kaffeebauern und Kooperativen werden häufig unter immensen Druck gesetzt. Korruption, Enteignung, Preisabsprachen, Irreführung und Betrug ist schon lange bei Kaffee angelangt. Um die hierzulande tiefen Verkaufspreise halten zu können wird Kaffee mit allem Möglichen (und Unmöglichen) gestreckt: Nüsse, Zucker, Karamell, Maltodextrin, etc. Und das sind nur die „besseren“ Zusätze… Langfristige Verträge binden die Röstereien und Lieferanten an tiefe Preise. Da kommt eine Preissteigerung im Einkauf natürlich sehr, sehr ungelegen. Wo wird Druck gemacht? Beim schwächsten Glied in der Kette. Beim Kaffeebauern…

Was also tun? Bewusst einkaufen.
Mit höheren Marktpreisen, einfacherem Zugang zum Weltmarkt der Bauern und Kooperativen sowie dem steigenden Bewusstsein von Dir als Konsumenten, können wir die Misswirtschaft beeinflussen und etwas korrigieren. Die steigenden Nachfrage nach Spezialitätenkaffee hilft dabei wesentlich. Unsere Hoffnung stirbt zuletzt!

Mehr denn je ist es unser Bestreben, einen ausgezeichneten Preis für unseren Rohkaffee zu bezahlen. Wir kaufen konsequent nur die besten Sorten, die wir finden. Je besser die Qualität des Kaffees umso höher der Preis, den wir bezahlen. Unsere Partner in den Erzeugerländern sollen für ihre harte und sorgfältige Arbeit gebührend entlöhnt werden. Mittlerweile sind alle Kaffeesorten in unserem Sortiment fair gehandelt, viele biologisch oder organisch angebaut. Unser Sortiment ist qualitativ deutlich höher angesiedelt als noch vor zwei Jahren. So soll es sein. Daran arbeiten an jeder Verkostung und bei jeder Röstung.

Mit unserem konsequenten Streben nach Qualität, Genuss und fairem Handel sind wir auf dem richtigen Weg. Unsere Kaffees sind meist nur in Kleinstmengen weltweit verfügbar. Jeder Kaffee erzählt eine Geschichte, birgt viel Herzblut der Kaffeebauern und ist ein Naturprodukt erster Güte. Der Kaffee ist charakterstark im Geschmack, ehrlich und fair vom Anbau bis in die Tasse.

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«Kaffee wird zum Luxusgetränk»

… titelte die Abendzeitung München gestern. Tatsächlich ist der Aufwärtstrend der Preise für hochwertigen Rohkaffee ungebrochen. Alleine im vergangenen Jahr betrug der Preisanstieg über 40 Prozent. Zur Zeit erreichen die Preise wieder neue Höchstmarken. Über die Gründe für diese Entwicklung schreibt die Abendzeitung München:

(..) Als Grund werden eine schwache Ernte in den Erzeugerländern Kolumbien und Brasilien, bedingt durch zahlreiche Unwetter, sowie eine steigende Nachfrage auf dem Weltmarkt genannt. Eine große Rolle spielt aber auch, dass auf den internationalen Terminmärkten der Kaffeepreis ein immer beliebteres Spekulationsobjekt ist.

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Schweizer Baristameisterschaft 2011

Barista Meisterschaft 2011

Die 12. Ausgabe der Schweizer SCAE Barista Meisterschaften findet vom 27. bis 29. Januar 2011 in Bern statt. Austragungsort ist wie im letzten Jahr das Einkaufszentrum Westside. Die besten Baristi der Schweiz werden sich drei Tage lang in vier Kategorien messen: Latte Art, Coffee in Good Spirits, Cup Tasting, und als Königsdispziplin die klassischen Baristameisterschaften.

Unsere Barista-Expertin Anna Käppeli tritt im Barista-Wettbewerb an. Das anspruchsvolle Programm umfasst die perfekte Zubereitung von vier identischen Espressis, vier identischen Cappuccinis mit Latte Art und vier Signature Drinks innerhalb von 15 Minuten.

Donnerstag 27. Januar 2011
16.00h-20.00h Vorrunde Barista Meisterschaften (1. Hälfte der Teilnehmer)
18.05h Vorrunde Anna Käppeli

Freitag 28. Januar 2011
13.00h-15.30h Vorrunde Barista Meisterschaften (2. Hälfte der Teilnehmer)
15.30h-18.00h Coffee in Good Spirits Meisterschaften
18.00h-21.00h Latte Art Meisterschaften

Samstag 29. Januar 2011
09.00h-13.00h Cup Tasting Meisterschaften
14.00h-16.30h Final Barista Meisterschaften
17.00h Siegerehrung Schweizer Barista Meister

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Fakten zum Schweizer Kaffeemarkt

Gestern trafen sich die Mitglieder der Swiss Specialty Coffee Association of Europe (SCAE) in Wädenswil. Gastgeber war das Department für Lifesiences der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften. Zu den Schwerpunkten dieser Abteilung gehört die Kaffeeforschung (vgl. Kaffee als Studienrichtung).

Dass Kaffee zu Recht auch von der Wissenschaft Aufmerksamkeit erhält, zeigte das Referat von Regula Heiniger, die sich in ihrer Diplomarbeit mit der wirtschaftlichen Bedeutung des Kaffees für die Schweiz beschäftigte. Daraus einige spannende Erkenntnisse:

  • Die Schweiz ist der wichtigste Umschlagplatz für Rohkaffee. 70-80 Prozent des weltweit exportierten Rohkaffees (ca. 4.2 Mio. Tonnen) wird über die Schweiz gehandelt.
  • 77 Prozent des Schweizer Kaffee-Eigenbedarfs wird in der Schweiz geröstet.
  • In der Schweiz gibt es rund 70 Kaffeeröstereien.
  • Die grösste Rösterei der Schweiz ist Nespresso mit einem Röstvolumen von 40’000 Tonnen pro Jahr.
  • Die Schweiz ist auch führend bei der Entwicklung von Kaffeevollautomaten. Die sechs grössten Kaffeevollautomaten-Hersteller der Welt haben ihren Sitz in der Schweiz.
  • Die Bruttowertschöpfung der Kaffeebranche in der Schweiz beträgt pro Jahr CHF 4.12 Mrd.
  • Die Schweizer Kaffeebranche erwirtschaftet rund 0.86 Prozent des Brutto-Inland-Produktes.
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Steigende Kaffeepreise erreichen Schweizer Endkonsumenten

An einer ausserordentlichen Generalversammlung der Schweizerischen Vereinigung der «Kaffee-Importeure und Röster für die Gastronomie» Anfang Oktober ist die Preisentwicklung des Rohkaffeemarktes über die letzten 12 Monate mit grosser Sorge analysiert worden. Wie die Vereinigung mitteilt, wurde festgestellt, dass die Importpreise in Dollar für Rohkaffees guter Qualität in einem Jahr um nahezu 40 Prozent zugenommen haben.

Um weiterhin die gleichbleibende Qualität der Verkaufsprodukte zu wahren, ist gemäss der Vereinigung eine Anpassung der Verkaufspreise in den nächsten Monaten unumgänglich.

Erste Preiserhöhungen sind bereits erfolgt. Die Rösterei Illycafé in Thalwil hat per 1. Oktober alle Kilopreise um einen Franken erhöht. Blaser Café zieht jetzt nach und kündigt eine Preiserhöhung per 1. November an. Die ausführliche Begründung ist nicht zuletzt deshalb aufschlussreich, weil mit der Blaser Trading AG einer der führenden Rohkaffeehändler der Schweiz zum Firmenverbund gehört:

Innerhalb eines Jahres sind die Rohkaffeepreise weltweit massiv gestiegen. Bisher konnten wir aber dank einer langfristigen Einkaufsplanung und auch dank dem günstigeren Wechselkurs für US-Dollers von einem Preisaufschlag für Röstkaffee absehen. In den letzten zwei Monaten hat sich jedoch die Lage zugespitzt. Heute sind die Preise für gewaschene Arabicas rund 65 Prozent höher als vor Jahresfrist, aber auch für andere Sorten sind die Kurse ähnlich gestiegen. Einzelne Provenienzen wie zum Beispiel Kolumbien haben sich sogar noch stärker verteuert. Einige Gründe für diese Entwicklung sind:

  • Der weltweite Kaffeekonsum ist innerhalb von zehn Jahren um fast 30 Prozent gestiegen.
  • Die weltweite Rohkaffeeproduktion konnte in dieser Zeitspanne nur unwesentlich gesteigert werden; einzelne Kaffeeländer verzeichneten sogar einen Rückgang oder haben die Produktion bewusst reduziert.
  • Die weltweit verfügbaren Lagerbestände decken nur knapp zwei Produktionsmonate.
  • Sehr gute, vom Schweizer Markt verlangte Qualitäten sind zunehmend auch in anderen Ländern gefragt.
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«Zentralamerika ist seit April ausverkauft»

Die Preise von Rohkaffee sinken langfristig betrachtet kontinuierlich. Dafür verantwortlich war das Wachstum der weltweiten Anbauflächen, das das Wachstum der Nachfrage lange übertraf. Im Zusammenhang mit der Periode von 1997 bis 2002 mit einem besonders dramatischen Preiszerfall spricht man auch von der Kaffeekrise (vgl. auch den Beitrag Kaffeemärkte).

Aktuell bewegen sich die Preise wieder nach oben. Arabicas werden zu einem Preis gehandelt, der zuletzt 1998 bezahlt wurde. Ob es sich um eine Trendumkehr handelt, oder ob kurzfristige Ereignisse wie die Missernten in Vietnam und Kolumbien und spekulative Käufe dafür verantwortlich sind, ist nicht sicher.

Vorallem im Euroraum, wo die Euroschwäche den Preisanstieg noch verschärft, wird der Kaffee auch für den Endkonsumenten teurer. Im Artikel «Zentralamerika ist seit April ausverkauft» der Austria Presse Agentur kommt ein Rohstoffhändler zu Wort:

Die großen Röster hätten „noch nicht“ an der Preisschraube gedreht, „es ist aber eminent, dass eine Anhebung der Endverbraucherpreise kommt“, zeigte sich Rüdiger Krupp, Chefeinkäufer bei Rehm & Co, einem der größten Rohkaffee-Handelshäuser in Deutschland, sicher, dass eine Preiserhöhung im Handel bevorsteht. Denn: Die Lagerbestände in Europa, in den USA und in den Ursprungsländern seien aufgebraucht. „Zentralamerika ist seit April ausverkauft“, so Krupp im Gespräch.

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«Der hat doch einen Schuss, dieser Pharisäer!»

Den «Pharisäer» kannten wir bisher aus den Kaffeehäusern Wiens. Seinen Ursprung hat das Kaffeegetränk mit einem Schuss Rum und einer Sahnehaube aber in Norddeutschland, wie das Hamburger Abendblatt weiss. Und zwar soll der Name auf eine Geschichte zurück gehen, die sich in Nordfriesland zugetragen hat. Darin hat die Sahnehaube die Aufgabe, das Entweichen des Rum-Duftes zu verhindern. Die ganze Geschichte erzählt das Hamburger Abendblatt in «Der hat doch einen Schuss, dieser Pharisäer!».

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Ein Italiener will Österreich die Kaffeekultur gebracht haben

Österreich und im speziellen Wien verbindet der Geniesser, wenn es um Kaffee geht, mit den berühmten Kaffeehäusern. Bräunerhof, Café Central, Demel, Hawelka, und so weiter, und sofort. Die Kaffeehaus-Tradition geht der Legende nach auf das Jahr 1683 zurück. Während der Belagerung Wiens durch die Türken gelang es einem gewissen Georg Franz Kolschitzky, sich durch die feindlichen Linien bis nach Polen zu schlagen. Der Polnische König sandte ein Heer nach Wien und vertrieb die Türken. Als Lohn für seine Dienste wurde Kolschitzky mit Kaffeebohnen entschädigt, welche die Türken zurück gelassen hatten. Mit diesen gründete Kolschitzky das erste Kaffeehaus Wiens namens «Zur blauen Flasche». Die bekannten Wiener Kaffeehäuser entstanden dann etwas später zu Beginn des 19. Jahrhunderts und waren seither vielen Literaten und Künstlern eine zweite Heimat. Einen Namen haben sich die Wiener Kaffeehäuser aber nicht nur als inspirierender Treffpunkt für Kulturschaffende gemacht. Auch die Kaffeekreationen der Kaffeehäuser sind berühmt. Der Kaffeefreund wählt zwischen Schwarzem und Braunem, zwischen Melange und Franziskaner, zwischen Einspänner und Kapuziner.

Soweit ein ganz kurzer Abriss der reichen, jahrhundertealten Kaffeekultur Wiens und Österreichs. Was muss sich vor diesem Hintergrund die Wiener Zeitung gedacht haben, als sie Andrea Illy von der gleichnamigen Kaffeerösterei aus Triest im Artikel «Milch kümmert Illy nicht die Bohne» ohne Widerspruch erklären liess, dass sich die Kaffeekultur seit Illys Markteintritt vor 20 Jahren wesentlich zum Guten verändert habe und man sich eigentlich nur noch «mit Schaudern» an die Vor-Illy-Zeit zurückerinnern könne?